Einer unserer Schwerpunkte ist es, besonders junge Menschen mit Behinderung zu fördern und bestmöglich auf ihrem Ausbildungs- und Lebensweg zu stärken. Hierfür bieten wir Workshops zu folgenden Themen an:
Stress- und Angstbewältigung
Lerntechniken und Prüfungsvorbereitung
Entspannungstechniken
Kommunikation
Umgangsformen
Erster Job und eigenes Zuhause
Umgang mit Provokation
Grenzen setzen & erkennen
und weiteres …
Die barrierefreie und gleichwertige Workshop-Teilnahme für alle liegt uns dabei sehr am Herzen. Aus diesem Grund bieten wir die Kurse als Präsenz-, Hybrid- und Online-Veranstaltungen an und stellen technische Hilfsmittel bereit.
Anstehende Events
Welche Workshops interessieren dich?
Home alone: eine Haus-/Facharbeit in 6 Schritten daheim selbst erstellen
Wählt einfach in der Workshop-Übersicht oben das Event aus, dass euch interessiert und gelangt direkt zum Anmeldeformular.
Füllt bitte das Anmeldeformular vollständig aus (eine digitale Unterschrift reicht auch) und schickt es an .
Fertig! Die genauen Details zu Anfahrt und Ablauf erhaltet ihr dann per Mail.
Bei Fragen wendet euch gerne an uns per Mail oder telefonisch unter 02233-619872. Für weitere Informationen folgt uns auf Facebook und Instagram.
Wer kann mitmachen?
Die Workshops richten sich an Jugendliche mit Hör-, Seh- und Körperbehinderung im Alter von 14 bis 18 Jahren. Wer eine höhere Bildung (Realschule, Gymnasium, Berufsausbildung, Studium) anstrebt oder neugierig ist, seine persönlichen Kompetenzen zu erweitern, ist herzlich willkommen.
Wer leitet die Workshops?
Unsere Workshops werden von Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen (Pädagogik, Wissenschaft, Lehre, …) und viel Engagement und Herzblut durchgeführt. Sie stehen für eure Fragen bereit und geben euch hochqualitative Inhalte und Tipps an die Hand, um persönliche Herausforderungen zu meistern, mehr Selbstvertrauen aufzubauen und individuelle Stärken zu nutzen.
Zitat
Christoph Przibylla – Workshop-Leiter 'Tschüss Angst'
"Seit mehr als 20 Jahren arbeite ich mit der Überzeugung: Jeder ist wichtig und wertvoll, in jedem von uns steckt ein Potenzial, das nicht verloren gehen darf.
Es macht mir Freude, bei der Begegnung mit jedem Einzelnen etwas Neues zu erfahren und zu entdecken. Die Vielfalt macht das Leben so interessant und spannend."
Für die meisten Jugendlichen stellt sich genau diese Frage und es gibt so viele Optionen:
Möchte ich studieren?
Welcher Beruf interessiert mich?
Wo erhalte ich verlässliche Informationen?
Genau dabei möchten wir euch mit dem Wissens- und Inspirationscamp unterstützen.
Was erwartet euch?
Spannende Vorträge
Vertreten sind Expertinnen und Experten mitunter aus den BereichenHandel, Handwerk, Wissenschaft, Kunst und Kultur.
Einblicke in die Welt der IT
Ein Manager vonMicrosoft kommt zu Besuch und wird euch den Arbeitsalltag und Berufsperspektiven im IT-Bereich näherbringen
Renommierte Firmen und Organisationen
Wir bringen euch in direkten Kontakt mit Verterinnen und Vertretern renommierter Firmen und Organisationen (darunter die Universität Bonn, Edeka, IHK, …), die zum Teil selbst mit verschiedenen Arten von Behinderungen leben
Praktische Übungen & Fragerunden
An diesem Camp könnt und sollt ihr aktiv mitwirken. Statt passivem Frontaluntericht gibt es hier praktische Übungen und die Möglichkeit Fragen zu stellen, die euch wirklich interessieren.
Erste-Hilfe-Kurs
zu unserem Rund-um-Programm gehört auch ein spezieller Erste-Hilfe-Kurs zum Thema lebensrettende Maßnahmen für Menschen mit Behinderung
Überraschungen
...psst! Es wird auch eine tolle Überraschung für euch geben. Mehr dazu beim Camp!
Wer kann mitmachen?
Oberstufen-Schülerinnen und -schüler, die das Abitur oder einen vergleichbaren Abschluss anstreben
mit einer Hör-, Seh- oder Körperbehinderung
aus Nordrhein-Westfalen
Wie bewerbe ich mich?
Ihr könnt euch bis zum 27. Mai für das Wissen- und Inspirationscamp bewerben. Für eine vollständige Bewerbung benötigen wir den fertig ausgefüllten und unterschriebenen Bewerbungsbogen sowie eine Kopie des Bescheides über die Feststellung der Behinderung des Teilnehmers bzw. der Teilnehmerin.
Bitte schicke beide Unterlagen an
Fertig! Die genauen Details zur Anfahrt und zum Ablauf erhaltet ihr dann per Mail.
Da die maximaleTeilnehmerzahl begrenztist, empfehlen wir euch, sich frühzeitig anzumelden. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Teilnahme. Bei Fragen kannst du dich gerne per Mail anoder telefonisch unter 02233 – 6198722 bei uns melden.
Programm
Freitag, 28. Juni 2024
10:00 Uhr
Willkommens-Kaffee
11.00 Uhr
Begrüßung und Organisatorisches
11.10 Uhr
Vorstellung der Teilnehmer
11.30 Uhr
Verstehen, was die Welt zusammenhält? Physik studieren und forschen! Aus dem Leben zweier Physiker: Vortrag mit Experimenten
(Dr. rer. nat. Frank Vewinger, Institut für Angewandte Physik & Physikwerkstatt Rheinland, Universität Bonn; Eva Tillmann, Physikwerkstatt Rheinland, Universität Bonn)
12.15 Uhr
Gemeinsames Mittagessen
13.15 Uhr
Fairer Handel im Alltag
(Dr. jur. Hans-Georg Hansen, Andernach)
14.00 Uhr
Studieren (mit Behinderung) an der Universität Bonn
(Kathrin Herrmann, Studienberaterin, Zentrale Studienberatung und Career Service, Bonn)
(Microsoft Deutschland GmbH, Milad Maqsoodi, Köln)
Samstag, 29. Juni 2024
10.15 Uhr
Möglichkeiten der dualen Ausbildung in Industrie und Handel.
Industrie- und Handelskammer zu Köln (Andrea Fietz, Fachberaterin für Inklusion / Ausbildungsbotschafter/-in)
11.00 Uhr
Arbeiten im Lebensmittelhandel
(EDEKA, Moers)
12.00 Uhr
Gemeinsames Mittagessen
13.15 Uhr
Projektaufgabe (Teilnehmer) zu dem Thema:
Blick in die Zukunft aus Sicht von Menschen mit Seh-, Hör- und Körperbehinderung.
14.30 Uhr
Handwerkskammer zu Köln (Roberto Lepore, Abteilungsleiter Berufliche Orientierung / Karrierewerkstatt oder Sabine Gnielka, Fachberaterin für Inklusion)
15.15 Uhr
Pause
15.45 Uhr
Aus Erfahrungen lernen…Podiums-Diskussion und Fragen aus dem Publikum
(Markus Stryck (hörbehindert), Hilden; Katja Fellenberg (körperbehindert), Erkrath und Prof. Dr. med. J. Oliver Semler (körperbehindert), Köln Moderator: Joachim Sandner, Bonn
16.30 Uhr
Präsentation der Ergebnisse zur Projektaufgabe (s. o.)
17.30 Uhr
Mein Ausbildungsweg zur Augenärztin
(Dr. med. Stephanie Werner, Troisdorf)
18.15 Uhr
Gemeinsames Abendessen
19.30 Uhr
Musikalische Überraschung
Live-Auftritt
Sonntag, 30. Juni 2024
09.30 Uhr
Kunst und ich – Wege eröffnen und das Leben gestalten
(Karlotta Philippsen, Studentin, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter)
11.00 Uhr
Finale …
… mit Überreichung der Urkunden und Würdigung der EDEKA Rhein-Ruhr Zukunftsstiftung
Die Stiftung Lebensspur e.V. vergibt jedes Jahr in Kooperation mit verschiedenen Partnern Schülerstipendien, welche die Erlangung einer Hochschulereife fördern.
Aktuell im 1. Hj 2025 in Kooperation mit der Hans-Hermann-Voss-Stiftung für schwerbehinderte Schüler und Schülerinnen des Oberbergischen Kreises.
Wer kann sich bewerben?
Schülerinnen und Schüler:
die eine Hochschulreife anstreben
mit einer Hör-, Seh- oder Körperbehinderung ab einem GdB von 50%
der Sekundarstufe II sowie der 10. Klasse der Realschule
die im Oberbergischen Kreise wohnhaft sind und/oder eine Schule des Oberbergischen Kreises besuchen.
Bewerbungsaufruf
Der jährliche Aufruf wird auf der Homepage sowie per E-Mail veröffentlicht.
Hier können Sie sich in den E-Mail-Verteiler eintragen lassen:
Die Rahmenbedingungen zur Bewerbung sowie finanziellen Förderung durch ein Stipendium sind in der jeweilig gültigen Förderrichtlinie festgelegt.
Für das Auswahlverfahren ist das Gesamtbild des Bewerbers maßgeblich. Dies bedeutet, dass nicht alleinig die Schulnoten ausschlaggebend sind. Insbesondere sind die Einschätzung des Leiters der Klasse sowie Aktivitäten und Leistungen neben der Schule relevant.
Wie läuft die Bewerbung ab?
Bewerbungsunterlagen ausschließlich digital an senden
Rückfragen unter der genannten Mailadresse oder per Telefon unter 02233-6198722.
Die Bewerbung ist nur dann vollständig, wenn alle genannten Unterlagen bis zum Stichtag eingereicht wurden.
Stipendienhöhe
100 Euro pro Monat über eine Höchstförderdauer von bis zu 30 Monaten. Höchstförderdauer in Abhängigkeit von den Halbjahreszeugnissen und maximal bis zum Erreichen der Hochschulreife
Bedingungen während des Stipendiums
regelmäßige Vorlage der Zeugnisse (auch Zwischenzeugnisse) mit Notendurchschnitt.
Teilnahme an mindestens zwei Workshops der Stiftung Lebensspur e.V..
Teilnahmequalität am gesellschaftlichen und speziell im beruflichen Leben steigern
Unser Anliegen
Wichtiges Anliegen der Stiftung Lebensspur e. V. ist es, Bürger mit Behinderung über alle Lebensabschnitte und die verschiedenen Behinderungsformen hinweg in ihrer Entwicklung, Förderung, der Entfaltung und Erhaltung ihrer individuellen Potenziale zu unterstützen.
Dazu zählt es, Menschen mit Behinderung Wege aufzuzeigen, degenerative Prozesse möglichst lange - z.B. mit geeigneten Hilfsmitteln - aufzuhalten und damit ihre Lebensqualität und Berufsfähigkeit zu erhalten oder sogar zu verbessern.
Dr. Barbara Breuer
innitiierte im Juni 2012 in Köln die Gründung der Stiftung Lebensspur
"Seit Geburt bin ich hochgradig schwerhörig. Ich bin mit fünf Geschwistern in Köln aufgewachsen, konnte nach der Grund- (Schwerhörigenschule) und Realschule (mit Sonderklassen mit Hör-, Seh- und Sprachbehinderten) auf ein Aufbaugymnasium (Regelschule) gehen, studieren, promovieren und habe eine gute Arbeitsstelle.
Ich bin meinen Weg gegangen. Dies verdanke ich Gottes' Führung, vielen Menschen und meinem starken Willen, mich einzubringen und es schaffen zu wollen. Im Laufe dieser Entwicklung habe ich viel erlebt und gesehen. Etliches ist verbesserungsbedürftig."
Eine Übersicht zum Thema Behinderung in Deutschland
Zahlen, Daten, Fakten
Fast neun Millionen Menschen mit anerkannter Behinderung, über 10% unserer Bevölkerung
7,6 Mio. Menschen mit einem Behinderungsgrad von mehr als 50% (Stand Ende 2015) also etwa jeder elfte Einwohner (8,9%)
Täglich bis zu ca. 25 Mio. Menschen in Deutschland direkt oder indirekt mit Behinderungen in Kontakt (Familienmitglieder oder Helfer und Unterstützer)
Status Quo in Deutschland
Die Zahl der registrierten Bürger und Bürgerinnen mit Behinderung in Deutschland steigt stetig an. Darüber hinaus gibt es vermutlich noch viele Menschen, die zwar behindert sind, aber keine Anerkennung durch die Behörden beantragt haben.
Die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung ist nach dem Lebenslagenbericht insgesamt schlechter als bei Menschen ohne Behinderung. Es wird schon viel gemacht. Jedoch stehen externe Herausforderungen (demographischer Wandel, Anpassungen des Bildungssystems, explodierende Gesundheitskosten und Rentenproblematik) ebenso an wie solche im unmittelbaren Lebensumfeld des Betroffenen:
Menschen mit Behinderung werden oft nicht optimal in ihren persönlichen, schulischen und beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten gefördert oder bei täglichen Herausforderungen unterstützt. Häufig sind Unterstützungsmaßnahmen z.B. zeitlich so befristet, dass sich zwar punktuell eine Linderung ergibt, aber ein Plan zur langfristigen Einbindung in das Umfeld der Betroffenen fehlt.
Formelles
Die "Stiftung Lebensspur e. V." wurde im Juni 2012 in Köln gegründet, ist durch als gemeinnützig und mildtätig anerkannt.
Die Finanzierung erfolgt durch Eigenmittel der Stiftung Lebensspur e.V. inklusive Spenden und Fördergelder.
Wir konzentrieren uns weiterhin auf ausgewählte Projekte, mit denen wir bisher sehr erfolgreich Menschen mit Behinderung(en) in Gruppen schulen oder für herausragende Leistungen auszeichnen durften. Es ist uns nicht möglich, dem Wunsch nach Einzel-Förderung (Unterstützung) nachzukommen. Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis.